Aus im Halbfinale
Nach dem Unentschieden in der Hinrunde rechneten wir uns in Mainz-Bretzenheim gute Chancen aus. Doch bereits nach dem Wiegen stand fest, dass die Gastgeber alles daran setzen würden zu gewinnen. Denn schon mit der Mannschaftsaufstellung gab es mehrere Überraschungen. So bot die TSG die beiden lange verletzten Sportler Önder Tunca und Reiner Happel, sowie ihren Trainer Frank Stäblein auf.
55kg fr: Ahmet Demir – Mark Horras
Mark stand wieder dem Altmeister der TSG gegenüber. In der ersten Runde konnte Mark im Stand nicht schlecht mit seinem Kontrahenten mithalten, aber als dieser ihn in die Bodenlage bringen konnte ging es ganz schnell und die Runde ging mit 6:0 an den Gastgeber. Die zweite Runde ging nach zwei Würfen auch an Ahmet. In der dritten Runde konnte Mark schließlich die Schulterniederlage nicht verhindern.
4:0
125kg gr: Sven Reis – Gernot Millen
Gernot zeigte einmal mehr seine Klasse und dass ihm die Regeln gut liegen. Denn immer wieder schaffte Gernot es seinen Gegner ins Blaue zu stellen und erkämpfte sich Punkt um Punkt. Gernot zeigte dabei auch sein taktisches Geschick und gewann jede Runde mit 0:2. Gernot bestätigte dadurch die Ergebnisse, die er bisher errang, denn Gernot hat es geschafft in dieser Saison ungeschlagen zu bleiben.
4:3
60kg fr: Erhan Faiz Halib – Pascal Klein
Nach der hohen Niederlage in der Hinrunde war es nicht verwunderlich, dass der Gastgeber scheinbar ohne Gegenwehr Punkte machen konnte. Dann jedoch startete Pascal einen Beinangriff und brachte seinen Gegner in die gefährliche Lage konnte seinen Gegner jedoch nicht dort halten und der TSG-Ringer übertrug ihn und schulterte ihn.
8:3
96kg fr: Ramis Suller – Michael Drumm
Michael liegt der freie Stil nicht besonders. Trotzdem hätte er die Matte als Sieger verlassen müssen. Dabei stand ihm vor allem der Kampfleiter im Weg. So schenkte dieser dem Gastgeber die erste Runde durch eine Fehlentscheidung mit 3:2. In der zweiten Runde konnte Michael zeigen, dass er auch im freien Stil eine Größe ist und gewann diese souverän mit 0:7. Die dritte und vierte Runde gestalteten sich ähnlich wie die erste und Michael verlor diese knapp mit 1:1 und 0:2.
11:4
66kg gr: Önder Tuncer – Benjamin Busse
Mit Önder Tuncer hatte Benni nun nicht gerade ein leichtes Los gezogen konnte im Stand jedoch gut mitringen und nach eineinhalb Minuten stand es 0:0. Der Mainzer Ringer war aber aktiver und so musste Benni in die Bodenlage. Dort konnte der TSGler zweimal punkten und gewann Runde 1 mit 4:0. In der zweiten und dritten Runde konnte Benni nicht mehr so gut mitringen wie in der ersten und verlor beide mit 8:0.
15:4
84kg gr: Rainer Happel – Anton Peters
Anton begann den Kampf stark und führte rasch mit 0:3, doch dann gab der Kampfleiter für einen Wurf eine Fünfer-Wertung und beendete damit vorzeitig die Runde, die Anton andernfalls sehr wahrscheinlich für sich entschieden hätte. In Runde zwei ließ Anton seinem Gegner keine Chance und gewann mit 1:6. Auch die dritte Runde schenkte der Kampfleiter dem Gastgeber. Die vierte Runde ging dann wieder verdient an Anton. In der letzten Runde zeigte der Kampfleiter erneut sein ganzes Geschick und Anton verlor diese mit 10:3.
18:6
66kg fr: Frank Stäblein – Antonio Rinoldo
Toni startete gut in den Kampf und gewann die erste Runde mit 2:4. Die zweite Runde begann sein Gegner mit Verletztenzeit, was im Verlauf des Kampfs zu seinem Markenzeichen wurde. Toni ließ sich durch Fehlentscheidungen des Kampfleiters aus seinem Konzept bringen und verlor die Runde mit 3:3. Auch Runde 3 ging an den Mainzer. Erst in Runde 4 konnte Toni noch einmal zeigen wer der bessere Ringer war und gewann diese mit 1:4. In der fünften und letzten Runde, die nach mehr als zwei Minuten Verletztenzeit des Mainzers gar nicht hätte stattfinden dürfen, zeigte der Kampfrichter noch einmal was er kann und Toni musste die Runde mit 6:3 abgeben.
21:8
74kg fr: Arian Salsal – ohne Vertreter
25:8
74kg gr: Dennis Funk – Patrick Klein
Nach einer Schulterverletzung im Hinkampf und im Hinblick auf das eindeutige Ergebnis gab Patrick seinen Kampf auf, um seiner Schulter nicht noch mehr zumuten zu müssen. Zumal der Schiedsrichter gerade bei Patricks Kämpfen in der Vergangenheit höchstes Geschick erwiesen hat wurde diese Entscheidung von der Mannschaft gut aufgenommen.
29:8
Ein verdienter Sieg für den Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz, der aber nicht so hoch hätte ausfallen dürfen. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an alle treuen Fans, die uns auch in dieser Saison unterstützt haben. Wir wünschen euch ein frohes Fest und einen guten “Rutsch” ins neue Jahr und hoffen euch nächstes Jahr wieder bei uns in der Halle begrüßen zu dürfen.